Stadt & Leute vom 7. November 2007

Lauren Tucker neben Bodo Ramelow Lauren Tucker heißt die Ausstauch-Schülerin, über die Bodo Ramelow in der vergangenen Woche die Patenschaft übernommen hat. Die aus Boston stammende US-Amerikanerin traf sich mit dem Bundestagsabgeordneten in seinem Jenaer Wahlkreisbüro.
Lauren wird noch bis Mitte nächsten Jahres im Wahlkreis bleiben und ein Praktikum absolvieren. Sie habe in ihrer Heimat die Geschichte Ostdeutschlands und der Tschechischen Republik studiert und sei zur Zeit an der Jenaer Universität in den Fächern Politikwissenschaft und Geschichte eingeschrieben, berichtete sie bei ihrem ersten Treffen mit dem Fraktionsvize. Bodo Ramelow sicherte Unterstützung bei der Suche eines Praktikumsplatzes zu und lud Lauren nach Berlin in den Deutschen Bundestag ein.
Lauren Tucker ist über das Parlamentarische Patenschaftsprogramm des Bundestages nach Deutschland gekommen und das Pandon zu dem jungen Eisenberger Tischler Christoph Dewaldt, der seit August in der US-Stadt Twin Falls (Idaho) ist. Christoph besucht dort zunächst für ein halbes Jahr ein technisches College. Danach muss er sich bei einer Firma um ein Praktikum bewerben, wobei ein Mindestlohn von 5,15 Dollar vorgegeben ist. Die letzen drei Wochen stehen ihm frei zur Verfügung, „um das letzte Geld auf den Kopf zu hauen“, wie er selbst scherzhaft sagt. Am Ende seines Amerika-Aufenthaltes wird es noch ein Seminar in Washington geben, wo sich dann alle Teilnehmer des Programms treffen und ihre Erfahrungen austauschen. Aktuelle Berichte über Christophs Zeit im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ werden regelmäßig auf www.bodo-ramelow.de veröffentlicht.
Text: Frank Schenker
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