Veranstaltungen vom 1. November 2007
Die Stuntshow der Firma Stey sorgte bereits in über 40 Ländern der Erde und somit auf fast allen Kontinenten für Begeistertung. Der Familienbetrieb präsentierte sein Können unter anderem vor Prinzen und Königen, vor Scheichs und namhaften Politikern. Zu den Zuschauern zählten auch die „Großen aus Sport und Showbusiness“. Auf den berühmten Plätzen dieser Erde ist die Familie Stey zu Hause: sei es das Wembley-Stadion in London oder das Olympia-Stadion in München. Besonders viel Freude bereiten der Familie Stey aber die Auftritte vor „ganz normalen Menschen“.
Wenn in Fernsehserien wie „Alarm für Cobra 11“ atemberaubende Actionszenen über den Fernsehschirm flimmern, rasante Autojagden gedreht werden, Motorradfahrer über Stahlrampen hinwegfliegen oder Stuntmans aus brennenden Autos klettern, dann ist die Truppe aus Bayern häufig mit von der Partie. „Immer wieder sind Leute von uns auch bei Filmarbeiten dabei“, sagt Geschäftsführer C. Stey. „Wir machten sogar schon bei James-Bond-Filmen mit!“ Die Hochseilakrobaten stammen aus der traditionsreichen Artistenfamilie Traber und sorgen schon seit vielen, vielen Jahren mit ihren Kunststücken auf schräggespannten Drahtseilen für großes Aufsehen. Nun sind sie mit der Big-Foot-Show auf Tournee.
Ein einmaliges Gastspiel, das erstmals außerhalb Bayerns gezeigt wird und nicht vergleichbar mit anderen Shows ist, kann man in Jena am Burgaupark am Sonntag, 4. November, erleben. Beginn ist 15 Uhr. Insgesamt 20 Tonnen Material und 40 Leute sorgen dann dafür, dass es 90 Minuten spannende und atemberaubende Unterhaltung geben wird. Es wird für 2000 Zuschauer Platz vorhanden sein. Das 15-köpfige Team besteht aus ausgebildeten Stuntmans aus Deutschland, Spanien, England, Frankreich und Canada. Zu den größten Attraktionen gehören natürlich die fünf Monster-Trucks mit einer Leistung zwischen 500 und 800 PS, die beherrscht sein wollen, wenn sie Autos zermahlmen, zertrümmern und zerquetschen. Oder das Fahren mit einem sechs Tonnen schweren Traktor, der auf zwei Rädern balanciert wird.
Mit dabei ist auch der Weltmeister im Motorrad-Weitsprung. „Wir sind immer am Limit und stehen mit einem Bein im Krankenhaus. Aber das ist unser Job, davon leben wir. Überrollbügel oder Airbags gibt es bei uns nicht, aber Anschnallen ist Pflicht“, sagt der Stuntman C. Stey, der selbst von Knochenbrüchen und Verbrennungen nicht verschont blieb. „Wir wollen aber nicht nur große Sensationen demonstrieren, sondern auch zeigen, wie man sich verhalten sollte, um Unfälle zu vermeiden. So machen wir auch Sicherheitstests für Prüforganisationen.“
Übrigens: Wer von den Zuschauerinnen am Sonntag ganz mutig ist, darf einmal mit einem Stuntman in einem Auto mitfahren, welches auf nur zwei Rädern balanciert. Alsdann: „Hals- und Beinbruch!“

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