„Ein kurzweiliger und abwechslungsreicher Dia-Marathon mit vielen Bildern, authentischen Erlebnissen und einem kleinen Schuß "Lampenfieber" für die Referenten ging am Sonntag Abend im Jenaer Uni-Hörsaal zu Ende“. So beginnt eine Pressemitteilung, die sich auch vor 10 Jahren genauso angehört hätte. Mit der Lichtbildarena hat sich eine Veranstaltungsreihe bewahrt, die Kultur in die Welt des Videokonsums bringt. mehr...
Die slowenische EU-Ratspräsidentschaft wirft ihren Schatten auch auf Jena. In einem groß angelegten Kulturprojekt während der zweiten Aprilhälfte soll nicht nur das Land an der Adria bekannter gemacht werden, sondern auch ein Hauch europäischer Einigkeit durch die Straßen Jenas wehen. Politik, Philharmonie und Kunstverein stehen Pate, während Jena neben Berlin zu einem Mittelpunkt des kulturellen Europas wird. Am Freitag startet das Projekt mit dem Besuch der Botschafterin Sloweniens für Deutschland. mehr...
Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, daß Internet und andere IT-Konzepte längst in allen Bereichen der Gesellschaft Einzug gehalten haben. Doch weit gefehlt! Besonders im öffentlichen Sektor steckt oftmals der Wurm drin, wenn es darum geht, moderne Möglichkeiten des Informierens und Interagierens auszuschöpfen. Es scheint, als hinkten besonders die Kommunen der Zeit um viele Jahre hinterher. In Jena stößt man nun langsam ins neue Jahrtausend vor. JenaKultur übernimmt dabei die Spitze. mehr...
Helena Waldmanns Inszenierungen zählen zu den derzeit politisch bedeutsamsten Arbeiten im Tanz. So auch ihre Letters from Tentland, die getanzten Briefe aus Teheran. Helena Waldmann hat sie seit 2005 um die ganze Welt geschickt, obwohl Tanz und Gesang von Frauen im Iran verboten ist. mehr...
Die Fortsetzung der langen Nacht der populären Tanzfilme zeigt zwei extrem unterschiedliche Filme, die aber eines gemeinsam haben: die unbedingte Liebe zum Tanz. mehr...
speed. neither/nor zeigt einen instinktiven Drive, der sich unaufhaltsam in sich selbst beschleunigt. Und zwar bis zur Auflösung der Parameter von Zeit und Raum und bis zum Verglühen der Körperkräfte. Gehetzt durch das Hintergrundgeräusch versuchen die zwei Tänzer in gnadenloser Hochgeschwindigkeit all die offenen Fragen zu konzentrieren, mit denen ein Mensch beim Älterwerden konfrontiert ist. Befremdlich unaufhaltsam. mehr...
Mental Maps heißen die kognitiven Karten, mit denen wir versuchen, Ordnung in die Labyrinthe unseres Denkens zu bringen. Analog zur räumlichen Orientierung gibt es auch hier Wege, Grenzen und Orte. Allerdings sind diese Maps nicht geographisch angelegt, sondern biografisch: als Netz aus Erinnerungen, Bildern und Sinneswahrnehmungen strukturieren sie die individuelle mentale Orientierung. mehr...
Kaum ein Filmgenre ist so eng mit Hollywood verbunden wie das des Tanzfilmes. Hier denkt man unwillkürlich an Romantik und Kitsch, tanzbegeisterte, rebellierende Teenager und hat sofort eingängige Musik im Ohr sowie rührende Liebesszenen vor Augen. mehr...
„Wie lässt sich Stadterfahrung in einer Tanz-Choreographie ausdrücken?“ Diese Frage stand am Anfang des Entwicklungsprozesses von mnemonic nonstop, einem gemeinsamen Projekt der Choreographen und Performer Martin Nachbar und Jochen Roller. Im Jahr 2005 haben sich die beiden für je drei Wochen in fünf europäischen Städten aufgehalten, zuerst in Tel Aviv, dann in Brüssel, Berlin, Zagreb und schließlich in Graz. mehr...
Vom Werden eines Tanztheater-Abends: Im Wechselspiel von Bewegung und Musik, Raum und Licht, Aktivität und Ruhe entsteht eine Tanzchoreographie. Von der Idee bis zur letztendlichen Umsetzung aber ist es ein langer Weg. Zwei international renommierte Tänzer und das Ensemble für Intuitive Musik Weimar (EFIM) kreieren für die Besucher der „Langen Nacht der Wissenschaften“ in Echtzeit ein neues Stück. Damit gewähren sie auf außergewöhnliche Weise Einblicke in ihren Schaffensprozess. mehr...