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Kultur

Das Tanzlabor

Lange Nacht der Wissenschaften vom 13. November 2007

16.11. (Fr), 20 und 22 Uhr – Theaterhaus Jena


Theaterbühne
Vom Werden eines Tanztheater-Abends: Im Wechselspiel von Bewegung und Musik, Raum und Licht, Aktivität und Ruhe entsteht eine Tanzchoreographie. Von der Idee bis zur letztendlichen Umsetzung aber ist es ein langer Weg. Zwei international renommierte Tänzer und das Ensemble für Intuitive Musik Weimar (EFIM) kreieren für die Besucher der „Langen Nacht der Wissenschaften“ in Echtzeit ein neues Stück. Damit gewähren sie auf außergewöhnliche Weise Einblicke in ihren Schaffensprozess.

Das Ensemble EFIM hat sich darauf spezialisiert, Neue Musik im Moment der Aufführung entstehen zu lassen. Ausgangspunkt sind oftmals nur minimale Spielanweisungen oder Konzepte. EFIM ist eng mit der Idee der Intuitiven Musik des Komponisten Karlheinz Stockhausen verbunden. Musik wie Tanz entstehen dabei nicht zufällig, sondern aus der Intuition, dem Gefühl heraus.
Charakteristisch für EFIM ist die enge Verbindung zwischen den akustischen Instrumenten und Live-Elektronik. Der Computer wird zu einem Instrument, zu einem elektronischen Studio. So ist die Technik nicht mehr nur ergänzendes Beiwerk, sondern Bestandteil eines instrumentalen Wechselspiels. Darüber hinaus übernimmt die Bewegung der Klänge im Raum durch die live-Beschallung eine wesentliche Rolle.
Ausgehend von Bauhaus-Traditionen realisierte das Ensemble zahlreiche synästhetische Projekte. So konnten zum Beispiel 1989/90 in den Zeiss-Planetarien in Jena und Berlin „abstrakte Farbvariationen im Kosmos” gestaltet werden.

Tänzer: Anat Vaaida (Berlin) und Hans-Georg Lenhart (Berlin), Musik: Ensemble für Intuitive Musik Weimar (EFIM) mit Daniel Hoffmann (Trompte/Flügelhorn), Matthias von Hintzenstern (Violoncello/Obertongesang), Hans Tutschku (EMS-Synthesizer), Michael von Hintzenstern (Klavier), Dauer: je 40 min

Hinweis: Die Aufführung findet zwei Mal statt und kann nur mit einer Eintrittskarte der „Langen Nacht der Wissenschaften“ besucht werden. Nach Beginn der Vorstellung ist kein Einlass mehr möglich.

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