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Kultur

Die lange Nacht der populären Tanzfilme – Teil I

Veranstaltungen vom 15. November 2007

18.11. (So) – Glashaus im Paradies

Kaum ein Filmgenre ist so eng mit Hollywood verbunden wie das des Tanzfilmes. Hier denkt man unwillkürlich an Romantik und Kitsch, tanzbegeisterte, rebellierende Teenager und hat sofort eingängige Musik im Ohr sowie rührende Liebesszenen vor Augen:

„Ein Amerikaner in Paris“ – 19.30 Uhr


„Ein Amerikaner in Paris“ ist eines der schönsten und erfolgreichsten Musicals der Filmgeschichte. In der Hauptrolle ein sensationeller Gene Kelly, dessen grenzenloser Perfektionismus bei der Ausarbeitung der Tanzszenen 1951 mit einem Ehren-Oscar belohnt wurde.
Der Film erzählt die Geschichte des in Paris lebenden Amerikaners Jerry Mulligan. Der junge Maler widmet sich hier ganz seiner Leidenschaft der Kunst – bis er sich in die junge Tänzerin Lise Bourvier verliebt. Die ist eigentlich schon vergeben, will sie doch in Kürze einen von Jerrys besten Freunden Henri Baurel heiraten. Dies scheint die Chance für die reiche Milo Roberts zu sein, die hinter Jerry her ist. Doch der kann seine Liebe nicht vergessen…
Die Musik George Gershwins, die Choreographie und zahllose Tanzeinlagen stehen im Mittelpunkt dieses unbeschwerten Filmes. Weltberühmt wurde eine 17-minütige Traumsequenz, die als einer der Höhepunkte des amerikanischen Tanzmusicals gilt.

USA | 1951 | 108’ | R: Vincente Minelli | D: Gene Kelly, Leslie Caron, Oscar Levant, Georges Guétary, Nina Foch

„Fame – Der Weg zum Ruhm“ – 21.30 Uhr

An der New Yorker High-School der Künste werden Schüler in Schauspiel, Musik und Tanz unterrichtet. Dieser Film verfolgt die Schicksale von vier ehrgeizigen jungen Leuten von der Aufnahme- bis zur Abschlussprüfung. Ihr Weg verläuft zwischen Hoffnung und Enttäuschung. Doch der Weg zum professionellen Musiker, Tänzer oder Schauspieler ist lang und beschwerlich. Nur für wenige führt er ins Rampenlicht des Ruhmes.
Der Film ist gefüllt von mitreißender Musik und Tanzszenen. Die Popularität des Streifens war so groß, dass er auch durch eine gleichnamige TV-Serie adaptiert und der Stoff als Tanzmusical umgesetzt wurde. Der Titelsong „Fame“ und „Out here on my own“ sind längst zu Ohrwürmern geworden.

USA | 1980 | 128’ | R: Alan Parker | D: Irene Cara, Lee Curreri, Eddie Barth, Laura Dean, Antonia Franchesi, Boyd Gaines, Paul McCrane, Gene Anthony Ray

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