MetaLokal vom 6. März 2009
Es sind wahrlich keine guten Zeiten für die deutsche Wirtschaft: Autoexporte zurückgegangen, Konsum ebenfalls und überhaupt schwebt nach wie vor die längst nicht beendete Finanzkrise wie Damokles´ Schwert über dem Land.
Entsprechend reißen die negativen Schlagzeilen nicht ab. Von einer Börsen-Hiobs-Botschaft zur nächsten Rekordverlust-Meldung hangelt sich die Presse. Da tut es gut, auch mal positive Nachrichten zu lesen.
Diese lieferte zumindest ansatzweise das Jenaer Unternehmen Schott – genauer gesagt dessen Solarsparte. Zwar würde auch bei dem Optikkonzern die Wirtschaftskrise die Geschäftserwartungen für das Jahr 2009 dämpfen. Doch gerade Produktion und Absatz von Solarwafern seien bisher gut verlaufen. „Schon jetzt gebe es in Jena 1100 Mitarbeiter. 250 sollen noch in diesem Jahr dazukommen…“, weiß die Thüringische Landeszeitung zu berichten , „…Und bereits am 27. Mai wird ein neues Solarwerk in Jena eingeweiht…“.
Insbesondere ASI Standardmodule (Dünnschicht) gelten in Jena als Erfolgsmodell . Nur unter Anstrengung aller an der Produktion Beteiligter sei dies möglich gewesen. Im Ergebnis stehen 250.000 gefertigte Dünnschichtmodule zu Buche. Technik, die gerade dem Umweltschutz zu gute kommt: „Die ASI® Dünnschichtmodule aus Jena haben Nennleistungen zwischen 86 und 100 Watt und produzieren schon heute umweltfreundlichen Strom.“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung.
So verwundert es kaum, daß Schott Solar an seinen geplanten Investitionen gerade in Jena festhält. „… Jena hat aber als Einzelstandort mit der Zukunftstechnologie Solar beste Karten in dieser schwierigen Zeit.“, zitiert die Ostthüringer Zeitung Klaus Hofmann, Geschäftsführer von Schott Jenaer Glas.
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