Jenaer Nachrichten-Archiv

Startseite | Impressum
Seit 2006
Das älteste Web-Archiv für Nachrichten aus Jena
Startseite -> Sport         RSS | Atom

Sport

Der letzte Strohhalm für den FC Carl Zeiss Jena

FC Carl Zeiss Jena vom 1. Mai 2008

Am Freitag geht es im heimischen Ernst-Abbe-Sportfeld gegen den VfL Osnabrück. Dabei steht buchstäblich alles auf dem Spiel: Sieg oder Niederlage entscheiden über die letzte Hoffnung auf den Verbleib des FCC in der 2. Bundesliga. Verliert Jena, werden die dann noch verbleibenden drei Spiele nur noch dem Abschiedslaufen dienen können. Das vielleicht letzte Schicksalsspiel dieser Saison steht also an.

Unter guten Vorzeichen gehen die Jenaer jedoch nicht in diese Partie. Noch immer dürfte das Debakel von Hoffenheim in den Knochen aller Beteiligten stecken. 0:5 unterlag der FC Carl Zeiss Jena und setzte damit sicher den absoluten Tiefpunkt der Rückrunde. Entsprechend verstört gab sich denn auch Trainer Henning Bürger noch am Dienstag während einer Pressekonferenz. „Ich kann mir das nicht wirklich erklären. Das war ein Blackout der gesamten Mannschaft.“ formulierte er gegenüber JenaTV seine Gemütslage. Einziges Trostpflaster dabei dürfte sein, daß solche Aussetzer für gewöhnlich nicht paarweise auftreten.


Video: JenaTV / Kristina Jessen

Hieß es am Dienstag noch, Jan Simak könne wahrscheinlich auflaufen, ging bereits Mittwoch Vormittag die Hiobsbotschaft schlechthin über die Ticker: Der Spielmacher des FC Carl Zeiss Jena fällt für die verbleibenden Spiele dieser Saison aus. Ein Leistenbruch beerdigte nicht ganz unbegründete Hoffnungen. Haben die vergangenen Spiele doch eindrucksvoll gezeigt, wie sehr das Spielsystem Jenas auf den Tschechen angewiesen ist. Ohne ihn lief zuletzt so gut wie nichts. Darüber dürfen auch seine ab und zu auftretenden Formtiefs nicht hinwegtäuschen. Ohne ihn wird es sehr schwer. „Natürlich ist das eine Schwächung, die wir verkraften müssen. Die Mannschaft muss nun zeigen, daß es auch ohne Jan geht. Sie hat die Qualität, wenn sie geschlossen als Einheit und engagiert auftritt, diesen Ausfall zu kompensieren.“ gab Sportdirektor Carsten Linke entsprechend die Losung aus.

Daß Osnabrück ein leichter Gegner wird, ist auszuschließen. Die Norddeutschen kämpfen gerade gegen Abstiegskandidat Jena selbst um den Klassenerhalt. Ein Sieg des FCC würde für sie eine Krise bedeuten und den Verein aus allen Träumen reißen. So dürfte das Ernst-Abbe-Sportfeld am frühen Abend des Freitags ein heißes Kampfspiel erleben. Vorausgesetzt, die Spieler des FC Carl Zeiss Jena können sich noch einmal motivieren und auch den letzten Strohhalm zum Klassenerhalt ergreifen.
Es ist letztendlich die Stunde des Henning Bürger. Gelingt es ihm, die Mannschaft „in Gesprächen“ auf Kampf zu trimmen, dürfte er endgültig bewiesen haben, der richtige Mann für die Position des Cheftrainers zu sein – unabhängig davon, ob es am Ende nun Abzusteigen heißt oder nicht. Ähnliches gilt für viele junge Spieler, die den Weg in die 3. Bundesliga wohl mitgehen würden. Sie könnten in den dann noch verbleibenden drei Partien erste Ausrufezeichen setzten – unabhängig davon, in welcher Klasse sie diesen nächste Saison Worte voran stellen.

Diesen Artikel: Ergänzen (2 vorhanden) | Bookmark | Weiterempfehlen



FC Carl Zeiss Jena auf Jenakompakt

Jena zieht gegen Erfurt in die Fußball-Schlacht

Deja vu beim FC Carl Zeiss Jena

Neue Liga neue Hoffnung

Aufbauarbeit beim FC Carl Zeiss Jena

Jenaer Hoffnungen beim Endspurt zum Klassenerhalt

» mobiles internet dsl




Bodo Kattner

02.05.2008 02:52 | Direktlink

Fehler #1: Es sind mit Osnabrück noch 4 Spiele (H Osnabrück, A Aue, H Kaiserslautern, A Augsburg).
Fehler #2: Jedes der letzten 4 Spiele wird zum Schicksalsspiel, siehe Ansetzungen der letzten Spieltage.
Fehler #3: “Ohne ihn (Simak) lief zuletzt so gut wie nichts.” Stimmt nicht – siehe Spiel gegen Mönchengladbach. Da war Simak gesperrt und Jena führte zur Pause 2:0 (Schluss 2:2).
Warum schreiben Sie über Fußball, wenn Ihnen offensichtlich das nötige Fachwissen fehlt? Kann das bei Ihnen kein anderer machen?



Thomas Stahl

02.05.2008 11:02 | Direktlink

Lieber Herr Kattner

Hinweise auf Fehler werden hier stets gern gesehen – kann es bei einem eher kleinen und personell nicht gerade üppig besetzten Nachrichtenportal doch immer wieder zu Schreibfehlern kommen. Diese werden sodann auch gleich berichtigt; ein großer Vorteil gegenüber den Printmedien. Allerdings wäre es schön, wenn gerade Sie Ihrer (sehr persönlichen und teilweise unangebrachten!) Kritik endlich auch ordentliche Artikelrecherche voranstellen würden!

zu #1: Ein Schreibfehler – was Sie auch gemerkt hätten, hätten Sie den letzten Satz gelesen.

zu #2: Textauszug: “Das vielleicht letzte Schicksalsspiel dieser Saison steht also an”. Mehr muß dazu wohl nicht geschrieben werden.

zu #3: Hmm, seltsam. Ich stand direkt am Spielfeldrand und habe Simak mehrmals mit dem Ball in Aktion gesehen.

Und jetzt begebe ich mich analog zu Ihren beiden letzten Sätzen mal auf Ihr Niveau herab: Warum schreiben Sie Kommentare, wenn Sie vorher die Artikel nicht ordentlich lesen? Können Sie das nicht den niveauvollen Lesern (99,99%) überlassen?


Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen.

Nachrichten-Journal -> Sport         RSS | Atom