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Tier & Umwelt

Todesfalle für Haustiere

Tierschutz vom 3. September 2007


Appenzellermixhündin Cleo, 3 Jahre, sucht ein Zuhause
In den heißen Sommermonaten setzen viele Hundebesitzer ihre Vierbeiner der Gefahr eines Hitzschlages aus. Herrchen oder Frauchen gehen ihrer Wege, während der Hund im Auto warten muss. Oft endet dieser Leichtsinn der Besitzer mit dem Tod des Tieres. In der Sonne parkende Autos, in denen sich Temperaturen von über 50 °C entwickeln können, sind eine gefährliche Falle. Im Gegensatz zu uns Menschen können Hunde die Hitze nicht durch Schwitzen ausgleichen. Wird ihnen warm, beginnen sie zu hecheln und verdunsten dabei Speichel, um die Körpertemperatur im Gleichgewicht zu halten. Durch den beim Hecheln wesentlich höheren Sauerstoffverbrauch bekommt ein Hund in einem Auto mit geschlossen Fenstern schnell nicht mehr genügend Luft zum Atmen. Außerdem verliert er durch das Hecheln viel Flüssigkeit, die er ohne Wasserzufuhr nicht mehr aufnehmen kann. Die Folgen sind Wärmestauungen im Körper, die zu einem Hitzschlag führen. Um eine solche Situation zu vermeiden, sollte der Hund bei großer Hitze am besten zuhause gelassen oder bei den zu erledigenden Wegen mitgeführt werden. Selbst beim Parken an einem schattigen Ort darf man nicht vergessen: Die Sonne wandert und bald könnte der vierbeinige Freund mitten in der prallen Sonne sitzen.
Im eingetretenen Notfall muss das Tier schnellstens im Schatten flach auf die Seite gelegt und mit kalten Tüchern gekühlt werden. Auf keinen Fall darf man das Tier mit kaltem Wasser übergießen, da es sonst einen Schock erleiden könnte.

Es gibt Situationen, wo nicht nur Hunde mit dem Auto mitgenommen werden und einer Gefahr durch die Sonneneinwirkung ausgesetzt sind, sondern auch Katzen, Kleintiere und Vögel. Lassen Sie bitte auch diese Tiere niemals im sonnenbestrahlten Auto zurück.

www.tierheim-jena.de

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