Mit den Regionalmeisterschaften Süd in der Rhythmischen Sportgymnastik hat der USV am vergangenen Wochenende einen eindrucksvollen Auftritt in unserer schönen Dreifelderhalle hingelegt. Und das nicht nur wegen der gelungenen Übungen, die unsere USV-Gymnastinnen auf der Matte zeigten. Man hat sich ausgestattet gefühlt, „wie zu einer Deutsche Meisterschaft”, so sagte es Ursel Born, Vorsitzende des Technischen Komitees RSG beim Deutschen Turner-Bund, bei der letzten Siegerehrung am Sonntag durch das Mikrophon. Sie sprach damit dem USV Jena als Ausrichter der diesjährigen Regionalmeisterschaften Süd ein großes Kompliment aus und wünschte sich bald wieder einen Wettkampf in Jena. Und die positive Resonanz kam nicht nur von der Wettkampfleitung, sondern auch von vielen Zuschauern, Kampfrichtern und Aktiven. Das Organisationskomitee von der Abteilung Rhythmische Sportgymnastik kann diese Komplimente nur weitergeben und sich bei allen Helfern, Sponsoren und Unterstützern bedanken. Vom Aufbauhelfer bis zum Zettelmädchen, von der Musikanlage bis zur Finanzspritze – ohne all die großartigen Beiträge unzähliger Personen, wäre dieser Wettkampf so nicht möglich gewesen. Die hervorragende Atmosphäre in der Halle konnte vor allem Antonia Neumann für sich nutzen. Mit dem Heimvorteil im Rücken konnte sie in ihren Übungen mit Ball, Band und Reifen nahezu fehlerfreie Leistungen zeigen und damit Platz 14 unter den 33 Gymnastinnen der freien Wettkampfklasse sichern. Ihren großen Wunsch, sich noch einmal für den Deutschland-Cup zu qualifizieren, nachdem sie in den vergangenen Jahren mehrfach die Teilnahme ganz knapp verpasst hatte, hat sich die 21-jährige damit souverän selbst erfüllt. Auch Daria Rosenbaum, Carolin Ludwig und Juliane Steenbeck, die in der gleichen Altersklasse für den USV an den Start gingen und die Plätze 26, 29 und 32 belegten, waren am Ende völlig zufrieden mit ihren Leistungen. Für sie zählte weniger die Platzierung unter den ersten 18 und damit die Teilnahme am Deutschland-Cup sondern vielmehr der olympische Gedanke der Wettkampfteilnahme mit sauberen Übungen in der heimischen Halle. Ganz ähnlich hielten es auch die 3 jüngeren Starterinnen des USV. Alexandra Martin, Lisa Morozova und Miriam Riebel gaben bei einem Interview für die Presse kurz vor dem Wettkampf als Zielstellung übereinstimmend an, „nicht letzte werden zu wollen“. Für zwei der drei 12-jährigen Mädchen war es der erste Wettkampf dieser Größenordnung. Trotzdem hatten sie die Nerven gut im Griff und präsentierten sich toll. Alexandra belegte bei den Schülerinnen Platz 33 von 44 Teilnehmerinnen. Unter den 53 Juniorinnen konnte sich Lisa Morozova über Platz 49 freuen. Auch Miriam Riebel, die aufgrund einer Verletzung nicht ihr gesamtes Leistungsvermögen zeigen konnte, erreichte mit Platz 52 ihr zuvor ausgegebenes Ziel. Eva Neumann
Antonia Neumann
Alexandra Martin
Lisa Morozava