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Erfurt. Die Ankündigung linksextremer Gruppierungen, am Rande des Papstbesuches Ende September 2011 in Erfurt zu demonstrieren, stößt beim Sprecher des Arbeitskreises Engagierter Katholiken der CDU in Thüringen (
AEK) Christian Sitter auf Unverständnis. „Bei den angekündigten Demonstrationen handelt es sich nicht um einen politischen Protest, sondern um eine christenfeindliche Provokation. Die Demonstration richtet sich nicht gegen einzelne Positionen des Papstes, sondern gegen das Christentum als solches“, schlussfolgert Sitter aus der Verwendung der bewusst christlich-religiös besetzten Begriffe „Heidenspaß und Höllenangst“ des Demonstrationsmottos. Der AEK-Chef betont zudem: „Die Demo am Rande des religiösen Ereignisses stellt sich gegen die freie Glaubensausübung und somit gegen Grundrechte. Der Blick auf eine Online-Umfrage der Thüringer Allgemeinen in den vergangenen Tagen zeigte, dass die Mehrheit der Umfrageteilnehmer die geplanten Demonstrationen als intolerant einstuft.“ Fraglich ist des Weiteren, ob das sehr eng konzipierte Sicherheitsaufgebot für den Papstbesuch gewährleistet werden kann, wenn die Sicherheitskräfte zusätzlich eine Demonstration teils extremistischer Gruppen im Blick behalten müssen. Es sei nicht vermittelbar, wenn einerseits gläubige friedliebende Menschen harte Sicherheitsmaßnahmen über sich ergehen lassen müssen, um am Gottesdienst teilnehmen zu können, und andererseits die Sicherheitslage durch möglicherweise gewaltbereite Demonstranten am Rande strapaziert wird. Dies, wie Linke-Fraktionschef Ramelow als „kritische Politik“ zu bezeichnen, ist nichts anderes als bewusste Tatsachenverdrehung. Nicht zuletzt ist auch die Landeshauptstadt Erfurt gefragt, wie sie sich und damit auch den Freistaat Thüringen zu diesem einmaligen und historischen Ereignis der nationalen wie internationalen Öffentlichkeit präsentieren will. Es besteht die Gefahr, dass das Bild Erfurts als eine weltoffene Landeshauptstadt verunglimpft werde und der erhoffte Werbeeffekt sich ins Gegenteil verkehre. Christian Sitter unterstreicht abschließend: „Christlicher Glaube ist im innersten Kern auf die Würde jedes Einzelnen gerichtet sowie auf das menschliche Miteinander. Der erste Satz des Grundgesetzes „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ wäre ohne Christentum nicht denkbar. Deshalb ist die Behauptung, Kirche und Christentum seien ‚menschenfeindliche Ideologie‘, eine Beleidigung katholischer und darüber hinaus aller Christen. Menschenfeindlich ist vielmehr die ideologische Grundlage der Linkspartei, die bei der Frage nach Glaubensfreiheit laviert und so in die Fußstapfen ihrer DDR-Vorgängerpartei tritt, wenn sie sich von den extremistischen Demogängern nicht ausdrücklich distanziert.“
Autor: Arbeitskreis Engagierter Katholiken der CDU
Schwere Eingriffe in die Grundrechte bei Sicherheitsvorkehrungen zum Papstbesuch in Erfurt Papstbesuch: Kaum noch freie Unterkünfte JU Erfurt: „Die Linke“ soll sich klar von Extremisten bei Protest gegen Papstbesuch distanzieren
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Jena. Nach einjähriger Vorbereitung haben zahlreiche Vereine in Zusammenarbeit mit Jenakultur und dem FD Jugend und Bildung die Interessengemeinschaft Soziokultur gegründet. Ziel ist es, das hohe Potenzial der unterschiedlichen Jenaer Vereine aus allen Bereichen der Soziokultur zu bündeln. Jena zeichnet sich durch eine bunte Vereinslandschaft aus, die an der Basis die sozialen und kulturellen Veränderungen und Bedürfnisse der Gesellschaft auf verschiedene Art aufgreift und umsetzt. Dementsprechend zeigen solche Initiativen und Zentren verschiedene Partizipationsformen auf, fördern kreative Eigentätigkeit und kulturelle Kompetenz, indem sie zwischen professioneller Kulturarbeit und selbst organisiertem künstlerisch-kulturellem Schaffen vermitteln. Die Vernetzung wird genutzt, um gemeinschaftliche Projektideen zwischen freier Szene, Politik und Verwaltung zu entwickeln. Der von der IG SoKu gewählte Sprecherrat wird von Vertretern der Vereine MoMoLo, Hintertorperspektive, Wagner, Caleidospheres und IN ́s Netz gestellt und ist das Bindeglied zwischen bürgernahem Engagement und lokaler Politik. Alle interessierten Vereine und Interessierte sind dazu eingeladen und können über Interessengemeinschaft Soziokultur-Jena (
soziokultur.jena@googlemail.com) Kontakt aufnehmen.
Autoren: vorläufiger Gründungsrat der Interessengemeinschaft Soziokultur Jena Sprecher: Ingo Fritzsche, Kristina Glöckler, Lisa Palitza, Oliver Schubert, Friedemann Ziepert No Related Post
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Jena. Vor einigen Tagen flatterte das
Faltblatt „Platz für Ideen“ der Licht-Stadt Jena in meinen Briefkasten. Prima, da sind ja meine Ideen und Wünsche gefragt. Aber war da nicht gerade schon so etwas? Na, klar, vor neun Monaten waren die Jenaer Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, ihre Ideen, Wünsche, Anregungen, Einwände einzubringen. Viele informierten sich, machten sich Gedanken, und über 300 Personen teilten ihre Vorstellungen der Stadtverwaltung Jena mit. Nun wurde mit Fleiß gewichtet, gewertet, abgewogen – weggewogen! Ja, die gut gemeinten Ideen der Bürgerinnen und Bürger fanden keinen Platz, wurden abgeschmettert – „diese widersprechen den städtebaulichen Entwicklungszielen“. Ein paar unbedeutende Änderungen müssen schon sein, vielleicht gibt der Mecker-Bürger dann Ruhe. Er hat doch was bewirkt. Aber da gibt es ja noch eine Bürgerinitiative, die sich einmischt, weil sie das so nicht hinnehmen will. Und sie stellt einen Antrag für ein Bürgerbegehren, um eine umfassende Beteiligung der Bürger zu erwirken. Sie ahnen es – „das geht nicht (und ist auch nicht gewollt)!“ Wo werde ich denn nun Gehör für meine Ideen finden? Na, klar, ich schaue hinten auf das Faltblatt – oh je, sind das nicht diejenigen, die das Ergebnis der Abwägung vehement befürworteten? Warum aber bekomme ich erst jetzt dieses Faltblatt – Zorn erfasst mich, nun ist es rausgeschmissenes Geld – und das nicht wenig, für 40 000 Exemplare. p. s. Platz für Ideen – „Platz“ gleich „Eichplatz“. Ich zitiere:“ Der Eichplatz bietet „Platz für Ideen“ und alle Jenaerinnen und Jenaer sind eingeladen sich einzubringen.“ – „Eine architektonische Vision für das neue Stadtquartier zu entwickeln (und nicht nur das – Anm. d. Verf.), bleibt der Entwurfsarbeit der künftigen Bauherren vorbehalten.“ Das ist doch wohl der blanke Hohn für mündige Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrlich für ihre Stadt einbringen.
Autor: Johannes Schubert Anmerkung der Redaktion: Die Broschüre kann
hier angeschaut werden! Sie wurde von KIJ erstellt. Leider ignoriert der Eigenbetrieb der Stadt Jena eine objektive Berichterstattung zum Thema Eichplatz auf seinen Seiten. Somit finden sich keine Beiträge der Bürgerinitiative “Mein Eichplatz” auf den Seiten. Diese finden sich
hier. Alle Beiträge zum Eichplatz auf Jenapolis können
hier nachgelesen werden!
Eichplatz, Hausberg, angebliche Stadtratssitzung: Ein Insider packt aus! Der Eichplatz in den letzten 100 Jahren Piraten Jena: “Stadtverwaltung und der Stadtrat fahren einen knallharten Konfrontationskurs”
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Gernewitz. Der Thüringer Folksänger Andreas Schirneck hat in Gernewitz einen guten Ruf, spätestens seit seinem Benefizkonzert “Liebe & Leid – Hommage an Klaus Renft” vor knapp einem Jahr, das er als Beitrag zur Sanierung der Dorfkirche gegeben hat. Mittels ausgewählter Renft-Titel, sowie selten gezeigter Foto- und Filmaufnahmen wurde ein Portrait des in Gernewitz geborenen Musikers gezeichnet, das neben seiner Bedeutung für die Rockmusik in Deutschland auch private Einblicke in das Leben von Klaus Renft gewährte. Insbesondere der zweite Teil des Abends machte große Lust auf Mehr. Hier frönte Schirneck seiner heimlichen Leidenschaft, der Musik von Neil Young. In der “klassischen” Singer/Songwriter-Besetzung Gitarre, Stimme und Bluesharp verzichtete er bewusst auf technische Spielereien wie Drumcomputer oder Halbplaybacks und spielte die Hits wie “I’m a child” oder “Southern man” unplugged mit der Acoustic Guitare und einer Stimme, die der von Neil Young verdammt ähnlich war. Es war ein Konzert mit Gänsehaut … und dem Versprechen des Musikers, wiederzukommen. Dieses Versprechen löst Andreas Schirneck am Freitag, dem 26. August 2011 um 19.00 Uhr als Prelude zum Gernewitzer Strohfest 2011 ein. Er hat sich dazu mit dem Gründer und Frontmann der Stuttgarter Neil Young Cover Band „Goldrausch“, Wolfgang Keune verbündet, der als einer der besten Gitarristen Deutschlands gilt, mit viel Hendrix in den Fingern und massing Neil Young im Blut. Die beiden Barden zünden ein Feuerwerk von Neil Youngs besten Tracks. Da wird nicht einfach gecovert, die Songs werden in der Interpretation von Schirneck & Keune zu eigenständigen Versionen. Auch hier verzichten sie auf jegliche Unterstützung vom Band. Ihre Performance ist in jedem Fall zu 100 Prozent live und handgemacht. Freuen Sie sich mit uns auf einen ganz besonderen Abend in der Kirche von Gernewitz! Karten (VVK 10 Euro / AK 12 Euro) erhalten Sie bei Jena Tourist-Information, Markt 16, 07743 Jena; Das Kartentelefon (03641) 49 80 60 und Touristinformation Stadtroda, Straße des Friedens 17; Tel.: (036428) 44 124.
Autor: Thomas Herrmann, Vorstandsvorsitzender d. Feuerwehrvereins Gertnewitz e.V.
17 Teilnehmer aus 10 Ländern beim 2. Internationalen Bach/Liszt Orgelwettbewerb Weimar: Schauplatz Kosmos II – Konzert im Goethe- und Schiller-Archiv Danetzare in Erfurt: Heute beginnt das 7. Internationale Folklorefest
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Jena befindet sich
seit langem im Wandel, aber das „Gefühl, selbst etwas dazu beitragen zu können“ scheint verloren gegangen zu sein. Davon zeugen nicht zuletzt die Blockierungen der Bürgerselbstorganisierung im Zusammenhang mit der
Neugestaltung des Eichplatzes und der
Zukunft der Kunst-Lagerhalle am Westbahnhof. Mit dem folgenden Vorschlag kann die durch die Stadt beauftragte und finanzierte Kampagne „
Schritt für Schritt“ aufgrund der „straffen Planung“ auch nichts anfangen. Am Vorgehen und den Methoden erkennen wir sie – jene, denen ernsthaft am selbstbestimmten bürgerschaftlichen Leben in unserer Stadt gelegen ist und… die anderen.
Worldcafe im Caleidosphere Es gibt viele Methoden, welche die Menschen ermächtigen, ihre Interessen in die eigene Hand zu nehmen und gemeinsam zu planen und Projekte zu realisieren. Eine ist die „Zukunftswerkstatt“, eine weitere ist auch „Open Space“, worüber in Jenapolis bereits
berichtet wurde. In Bezug auf die gestrige (Veranstaltung vergangene Woche – Anmerkung der Redaktion) Veranstaltung im Café Wagner, in der die europaweite Transition Town Bewegung
vorgestellt wurde, möchten wir hier eine weitere Methode der kollektiven Selbstorganisierung vorstellen. Es ist das
„Worldcafé“ . Dies ist eine beteiligungsorientierte Veranstaltungsform, bei der die Teilnehmenden selbst aktiv sind und inhaltliche Positionen entlang vorbereiteter Fragen erarbeiten. Von solchen selbsterarbeiteten Positionen ausgehend kann in weiterführenden Realisierungsphasen motiviert weiter gearbeitet werden. In einem World-Café sitzen die Beteiligten an Tischen, die eine Caféhaus-Atmosphäre tragen, und sprechen über die jeweils vorgegebene Frage und notieren die Ergebnisse auf der „Tischdecke“. Nach jeder Frage wechseln die Beteiligten (außer einem „Tisch-Sprecher“) die Tische und diskutieren in der neuen Runde die nächste Frage. Dadurch wird das bisher Erarbeitete weiter getragen, aber durch die neue Durchmischung entstehen interessante neue Kombinationen von Ideen und Gedanken. Die Gesprächsführung wird durch Gesprächsleiter moderiert, welche die Methode erläutern, die Einhaltung der Zeitvorgaben für jede Runde kontrollieren und die Fragen für jede Runde vorgeben. Die besonderen Vorteile dieser Methode sind, dass die entspannte Atmosphäre spielerische Kreativität freisetzt, dass die kollektive Intelligenz der Beteiligten für das Finden von Lösungen herausgefordert wird und dass die selbst gefundenen Lösungen stark für ein weiteres Engagement bei ihrer Umsetzung motivieren. Im oben genannten Caleidosphere fand schon einmal eine solche Veranstaltung statt. Es wäre schön, solche Veranstaltungsformen in Jena öfter zu erleben. Autorin: Dr. Annette Schlemm (Zukunftswerkstatt Jena / Klimanetz Region Jena) No Related Post
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Jena. Das “Theater im Karton” wird sein neues Stück in ein außergewöhnliches Sommerfest verwandeln. Unsere zeitgemäße Inszenierung etabliert dabei eine Gesellschaft des Spektakels, eine Gesellschaft zwischen Unterhalten und Unterhalten lassen. Zwischen dauerhaften Spiel- und Spaßprogrammen sind wir auf der Suche nach Inseln der Ehrlichkeit, zwischen inszenierten Realitäten suchen wir wahrhaftige Momente des Mitgefühls. Das ca. zweieinhalbstündige Stück wird dabei die Atmosphäre eines Volksfestes aufgreifen; neben Essen und Getränken werden Musik und Tanz, sowie diverse Jahrmarktsattraktionen zu einem gelungenen Fest beitragen.
Spielen spielen Spielen Spielen Spielen Spielen Spielen – Ich spiele ein Spiel mit dir du spielst ein Spiel mit ihr er spielt ein Spiel mit mir sie spielt ein Spiel mit ihm es spielt ein Spiel mit dir wir spielen ein Spiel mit euch ihr spielt ein Spiel mit uns sie spielen ein Spiel mit ihnen. Kommen Sie zu uns liebe Freunde, strömen Sie herbei und werden Sie unsere Gäste beim großen Fest. Treten Sie näher und bestaunen sie die Attraktionen, die wir für uns bereitet haben. Beweisen Sie ihren Mut, und treten sie an gegen den stärksten Mann der Welt. Für die Wagemutigsten unter Ihnen wartet eine Reise ins Land der Geister. Vergessen Sie alles, was Sie bisher gesehen haben, und werden Sie Zeuge eines schier unglaublichen Augenblicks: Ein Mann wird sich – nur für Sie – von einer Kanone in die Lüfte schießen lassen! Und auch für diejenigen unter Ihnen, denen der Sinn nach ein wenig Lust und Leidenschaft steht, ist etwas dabei: Yvette nimmt sich in ihrem Boot gerne Zeit für ein kleines Stelldichein zu zweit. … und selbstverständlich wird das Bier in Strömen fließen! Bevor wir es vergessen: Bringen Sie gute Laune mit; denn es wird ein Abend voller Frohsinn und Heiterkeit. Lassen wir uns nun alle in diesen Nächten verwöhnen mit Speis und Trank und jeder Menge Spektakel. Und nun zur Einstimmung, schon jetzt zum mitsingen und summen: Eins Zwei Drei Vier: Das ist doch Wahnsinn, warum schickst du mich in die Hölle… HÖLLE HÖLLE HÖLLE HÖLLE! TERMINE am 21. + 22. + 24. + 26. + 27. + 28. Juli 2011 Das Stück beginnt 19 Uhr an der (Theater)haltestelle am Busbahnhof Jena. Von dort fahren alle Zuschauer mit dem Partybus zum Festplatz. Bitte rechtzeitig kommen, der Bus fährt pünktlich ab; ein späteres Dazukommen ist daher nicht möglich. Nach der Veranstaltung fährt der Bus alle Festteilnehmer wieder zurück in die Stadt. Karten für die “Jenaer Festspiele” Vorverkauf: in der Mensa am Ernst – Abbe – Platz von 11.30 – 13 Uhr; sowie in der Bücherstube Jena, Johannisplatz 28 von 9 -18 Uhr Abendkasse: ab 18.30 Uhr an der Theaterhaltestelle im Busbahnhof Kartenreservierungen bei Eric Leppert telefonisch von 18-22 Uhr: 0162 – 46 37 496 oder
lepperteric@googlemail.com No Related Post
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Leipzig/Jena. Etwa 350 000 bis 500 000 Pflanzenarten existieren nach Schätzungen von Botanikern auf unserem blauen Planeten. Moderne Computertechnik macht es da Wissenschaftlern möglich, in diesem Dschungel den Überblick zu bewahren. Jetzt haben über 200 Wissenschaftler die weltgrößte Datenbank funktioneller Pflanzenmerkmale (TRY) aus bisher 93 verschiedenen Datenbanken erstellt. Dies alles koordiniert durch Prof. Dr. Christian Wirth von der Universität Leipzig und Dr. Jens Kattge und Dr. Gerhard Bönisch vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena. Gegenwärtig enthält TRY über drei Millionen Einträge zu funktionellen Merkmalen von rund einem Fünftel (70 000) aller bekannten Pflanzenarten. Was im Übrigen ungefähr so viel ist, wie derzeit vom Aussterben bedroht sind. Ein Umstand, der nicht zuletzt auch ein wichtiger Aspekt und ein Motiv für die Anstrengungen der Wissenschaftler ist. Die Merkmale zu folgenden Schlüsselprozessen bei den Pflanzen wurden erfasst: Wachstum, Verbreitung, Etablierung und Stresstoleranz. Vier Jahre intensiver Aufbauarbeit liegen hinter den Wissenschaftlern. „Darauf sind wir stolz,“ sagte Dr. Jens Kattge als führender Autor der in “Global Change Biology” publizierten Studie. In dem gemeinsamen Projekt von über 100 internationalen Forschungsinstituten sind wesentliche Eigenschaften von über 20 Prozent aller weltweit vorkommenden Pflanzenarten an einer Stelle zusammengefasst. Mit durchaus überraschenden Erkenntnissen, denn erste Auswertungen ergaben, dass die Pflanzen in ihren Eigenschaften variabler sind als bisher angenommen. Außerdem wurde wieder einmal deutlich, wie sehr in der Natur alles mit allem zusammenhängt. Pflanzen stehen als sogenannte Primärproduzenten an der untersten Stufe der Nahrungskette. Ihre Vielfalt (Diversität) hat einen wesentlichen Einfluss auf die Anzahl und die Vielfalt der nachfolgenden Mitglieder der Nahrungskette. Nimmt die Zahl der Pflanzenarten in einem biologischen Lebensraum ab, so vermindert sich zunächst auch die Vielfalt an Pflanzenfressern. Später dann auch die der nachfolgenden Alles- und Fleischfresser. Das hat auch Folgen für die Wechselwirkungen mit der Umwelt. So verändern sich zum Beispiel der Stoffaustausch mit dem Boden und der Atmosphäre bei Abnahme der pflanzlichen Biodiversität. Die Arbeit der Wissenschaftler hat darüber hinaus ebenso die alte Forscherweisheit bestätigt, dass Wissenschaft im Wesentlichen aus dem Sammeln von Daten, dem Beobachten und der anschließenden Auswertung besteht. So erklärt Prof. Dr. Christian Wirth: „Eine erste Auswertung hat ergeben, dass die bisher üblichen funktionellen Klassifizierungen nicht ausreichen, um die große Variationsbreite der pflanzlichen Eigenschaften zu erklären. Globale Klima- und Vegetationsmodelle unterscheiden etwa zehn funktionelle Pflanzentypen, wie Gräser, Sträucher oder Bäume, die jedoch die beobachteten Variationen der Pflanzeneigenschaften meist nicht erfassen können.” Diese werde stattdessen im Wesentlichen durch Artunterschiede verursacht. Die Artenvielfalt sei damit eine entscheidende Größe für funktionelle Vielseitigkeit und die Anpassungsfähigkeit der Ökosysteme an sich verändernde Umweltbedingungen. Die stetig wachsende Datenbank, betrieben vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena, wird für alle Wissenschaftler der Biodiversitäts- und Erdsystemforschung bereitgestellt. TRY wird kontinuierlich mit Daten neuer Kooperationspartner erweitert. “Die Dimension der globalen Herausforderungen erfordert auch neue Dimensionen der wissenschaftlichen Herangehensweise, hinsichtlich der Größe der Netzwerke und der Intensität der Kooperationen”, erklärt Prof. Sandra Díaz von der Universität Cordoba, Argentinien, als Co-Autorin der Studie das erfolgreiche Konzept der TRY-Initiative. Es sei zu erwarten, dass die globale TRY-Datenbank wesentliche Impulse gibt für die Erforschung der Biodiversität sowie die Verbesserung biologisch fundierter Klimamodelle. Durch Veränderungen der Landnutzung und durch den Klimawandel sterben auf unserem Planeten täglich Pflanzenarten aus. Und das mit einer historisch nie dagewesenen Geschwindigkeit, bevor ihre ökologische Bedeutung erkannt wurde. Auch wie sich die Pflanzenvielfalt darüber hinaus auf das Umwelt- und Klimasystem der Erde und damit auf die Lebensbedingungen des Menschen genau auswirkt, ist derzeit nur ungenügend erforscht. Der größte Engpass war bisher die begrenzte Verfügbarkeit von Daten zu ökologischen und funktionellen Eigenschaften der Pflanzenarten. Die neue Datenbank soll diese Wissenslücke nun füllen. TRY wurde unter dem Dach von DIVERSITAS und IGBP, zwei Organisationen der UNESCO zur Biodiversitäts- und globalen Umweltforschung, erstellt. Unser Dank gilt der
Leipziger Internetzeitung für das Veröffentlichungsrecht auf Jenapolis No Related Post
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Jena. Vor 20 Jahren gründete sich der Ziegenhainer Tal e.V. aus einer Bürgerinitiative, die schon 1989 zur aktiven Mitarbeit in der Gemeinde aufrief. Obwohl der Ort bereits 1912 seine politische Selbstständigkeit verloren hatte, alte Bauerngehöfte aufgegeben und von Stadtbürgern übernommen wurden, gab es im Schatten des Fuchsturmes noch den dörflichen Zusammenhalt. Eine Gruppe Ziegenhainer wollte sich nach gewonnener Selbstständigkeit nicht nur um Traditionspflege und Brauchtum kümmern, sondern dafür eintreten, dass der Ort in seiner Struktur erhalten bleibt. Dazu gehörte, der drohenden Zersiedlung des Ziegenhainer Tales Einhalt zu gebieten und sich im Landschaftsschutz zu engagieren. So begann eine rege Vereinstätigkeit. Um politisch mehr Gewicht zu bekommen, trat der Vereinsvorsitzende, Dieter Julich, an den damaligen Oberbürgermeister Dr. Peter Röhlinger wegen eines Bürgermeisters vor Ort heran. 1994, lange vor Lobeda wurde mit Gabriele Schreier die erste Ortsbürgermeisterin der Stadt Jena und ein zugehöriger Ortschaftsrat gewählt. Als Vereinssitz diente das Kulturhaus, das in vielen freiwilligen Aufbaustunden renoviert worden war. Für alle überraschend wurde es durch die Stadt verkauft. Nach langwierigen Verhandlungen gelang es den Ehrenamtlichen, den verwaisten Konsum in der Edelhofgasse als Ersatz zu bekommen. In neunjähriger Bautätigkeit wurde eine Begegnungsstätte für alle Altersgruppen geschaffen, die als Zentrum für den Ort fungiert. Zugute halten kann sich der Verein, dass die Kulturlandschaft in ihrer ursprünglichen Form erhalten werden konnte, der Fuchsturm mit Ziegenhain heute zu den beliebtesten Ausflugszielen gehört und der Ort selbst fast 1000-jährige Geschichte vermittelt. Zu den Feierlichkeiten am Samstag, dem 2. Juli 12 Uhr, sind Gäste herzlich eingeladen. Neben einer Feierstunde im Vereinshaus stehen Musik und eine Ausstellung zur Geschichte des Ortes auf dem Programm. Autor: Karl-Heinz Gaida, Ziegenhainer Tal e.V. No Related Post
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Weimar. Stefanie Dolling und Jens-Christian Wagner: Wir wissen, woher die 3 Minuten kommen können! Anlässlich der aktuellen Aussagen von Bahnchef Grube zum ICE-Halt in Weimar erklären die Kreissprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Stefanie Dolling (Weimar) und Jens-Christian Wagner (Weimarer Land): “Noch in der vergangenen Woche hat Bahnchef Grube optimistische Töne angeschlagen und versprochen, sich mit dem nächsten Fahrplanwechsel dafür einzusetzen, dass der ICE wieder häufiger in Weimar hält. Nach der heutigen Pressekonferenz und dem Interview in der Thüringer Allgemeinen klingen seine Worte schon nicht mehr ganz so zuversichtlich und wirken eher wie ein Rückrudern. Ich bin etwas enttäuscht über diesen Gradwechsel. Wir hatten uns am letzten Donnerstag wirklich große Hoffnung gemacht”, so Jens-Christian Wagner, der in der vergangenen Woche bei der Pressekonferenz für die Weimarer delegiert war. “Heute ist zu lesen, dass für den Halt in Weimar 3 Minuten fehlen. Nichts leichter als das. Wir wissen, wo diese 3 Minuten aufzutreiben sind. Die 1. Minute ergibt sich durch den reinen Fahrzeitvergleich aus den vorliegenden geltenden Fahrplänen. Der ICE 1655 zum Beispiel benötigt ab Erfurt Hbf. ab 19.35 Uhr, einschließlich seines planmäßigen Halts in Weimar (an 19.50 Uhr/ab 19.52 Uhr) bis Leipzig 73 Minuten. Das sind genau 2 Minuten mehr als die in Weimar durchfahrenden Züge bei gleichen fahrdynamischen Bedingungen benötigen. Die durchfahrenden Züge brauchen für die gleiche Strecke 71 Minuten. Damit ist 1 Minute gewonnen”, erklärt Stefanie Dolling. “Die 2. Minute kann gespart werden, indem die Haltezeit in Weimar generell von 2 Minuten auf 1 Minute reduziert wird, wie das etwa bei ICE 1746 bereits heute der Fall ist (an 15.08 Uhr/ab 15.09 Uhr)”, ergänzt Jens-Christian Wagner. “Die 3. Minute muss gar nicht an Fahrzeit eingespart werden, denn um diese kann die Ankunfts- bzw. Abfahrtszeit in Leipzig Hbf. verschoben werden, ohne dass Anschlüsse gefährdet sind. Die Übergangszeit Richtung Berlin findet immer am benachbarten Gleis statt und beträgt in der Regel 5 Minuten. Dass auch hier 4 Minuten ausreichend sind, zeigt der schon jetzt vorgesehene Übergang von ICE 1653 (an Leipzig Hbf. 18.58 Uhr) auf ICE 1604 nach Berlin (ab 19.02 Uhr)”, so Stefanie Dol-ling weiter. “In der Gegenrichtung sieht der aktuelle Fahrplan sogar 6 Übergangsminuten vor. Eine um eine Minute reduzierte Abfahrt der Züge in Richtung Weimar-Erfurt ist also unkritisch und wirft auch sonst keine technologisch erkennbaren Probleme auf”, meint Jens-Christian Wagner. “Somit hätten wir die 3 Minuten problemlos ermittelt, nach denen Bahnchef Grube so verzweifelt sucht. Wir wünschen uns demnach von der Bahn konstruktive Vorschläge und eine ehrliche Suche nach Lösungen anstatt leerer Versprechungen. Ein fehlender schneller Fernverkehr schädigt Weimar als den Thüringer “Tourismus-Magneten” schon jetzt. Die Bahn muss ihrer Verantwortung nach dem Grundgesetz nachkommen und für Weimar eine zufriedenstellende Lösung finden. Am besten noch heute”, so Stefanie Dolling abschließend. Autor: Bündnis 90/Die Grünen Weimar No Related Post
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Mainz/Jena. Am 08.06.2011 musste unser Kollege Matthias Stein, Leiter des Fanprojektes Jena und einer der beiden Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG), wegen eines Sachverhaltes vom 21.02.2009 (!) der Vorladung zu einer richterlichen Zeugenvernehmung am Amtsgericht Apolda nachkommen. Gegenstand war keinesfalls ein Sachverhalt, zu welchem unser Kollege aufgrund persönlicher Wahrnehmung hätte Aussagen treffen können, vielmehr sollte der Kollege Stein Personen aus der Zielgruppe der von ihm geleiteten Jugendhilfe-Einrichtung anhand vorgelegter Lichtbilder identifizieren. Dieses Ansinnen hatte der Kollege Stein bereits in der polizeilichen Vernehmung vom 08.03.2011 zurückgewiesen. Er beruft sich dabei auf den Geheimnisschutz gemäß § 203 StGB, den besonderen Vertrauensschutz gemäß § 65 SGB VIII / Kinder- und Jugendhilfegesetz sowie die Verankerung der Respektierung des Vertrauensschutzes im „Nationalen Konzept Sport und Sicherheit“. Im Übrigen hat Herr Stein mehrfach betont, den Sachverhalt, welcher Gegenstand des Ermittlungsverfahrens ist, nicht selbst gesehen zu haben, und somit kein Zeuge im Sinne der StPO zu sein. Das Erzwingen einer Identifizierung von Personen aus der Zielgruppe des Fanprojektes würde die für die Arbeit mit einer schwierigen Klientel erforderliche Vertrauensbasis zerstören und dem Projekt somit die Arbeitsgrundlage entziehen. Dies hätte nicht nur schwerwiegende Folgen für das Fanprojekt in Jena, sondern würde die Basis sämtlicher Fanprojekte in der Bundesrepublik in Frage stellen! Erfreulicherweise hat der Richter am Amtsgericht Apolda, Herr Behlau, nach einem Vorgespräch mit unserem Kollegen und dessen Zeugenbeistand, Rechtsanwältin Kristin Pietrzyk, von einer Zeugenvernehmung abgesehen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG) hofft und fordert, dass die Angelegenheit sich damit für unseren Kollegen Matthias Stein nun endgültig erledigt hat! Nicht ohne Grund heißt es im „Nationalen Konzept Sport und Sicherheit“: „Ein von Vertrauen getragenes Verhältnis zwischen den relevanten Fußballanhängern […] und Fanprojekten ist Voraussetzung für eine Erfolg versprechende Arbeit. Behörden müssen deshalb gegenüber Mitarbeitern der Fanprojekte dem Grundsatz des Vertrauensschutzes im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten Rechnung tragen. Die Ziele der Fanprojektarbeit können nur erreicht werden, wenn der Wert von Fanprojekten von allen anderen Beteiligten wie z.B. Vereinen, Polizei und kommunalen Behörden anerkannt wird.“ Dies fordert die BAG der Fanprojekte für die KollegInnen in allen 50 deutschen sozialpädagogisch arbeitenden Fanprojekten mit Nachdruck ein. Dennoch bleiben schon jetzt einige Fragen offen, die dringend einer Beantwortung bedürfen: - Warum besteht die Staatsanwaltschaft Aurich auf einer Zeugenaussage des Kollegen Stein, obwohl dieser bereits mit Zeugen-Anhörungsbogen vom 23.08.2010 sowie im Schreiben vom 13.09.2010 an die Staatsanwaltschaft dargelegt hatte, den Sachverhalt nicht gesehen zu haben und somit kein Zeuge zu sein? - Warum wurde, obwohl der Kollege bereits im Schreiben vom 13.09.2010 auf dessen Anwesenheit am Ort des Geschehens hingewiesen hatte, der (damalige) Szenekundige Beamte (SKB) der PI Jena, Herr POK Björn Pauli, bis zum heutigen Tage weder zeugenschaftlich vernommen, noch diesem die fraglichen Lichtbilder zwecks Identifizierung abgebildeter Personen vorgelegt? - Warum enthält der im Bereich der PI Jena mit der Sachbearbeitung des Vorgangs betraute SKB, PHM Jan Reinheimer, der Staatsanwaltschaft sein Wissen über die Identität der zu identifizierenden Personen vor und benennt stattdessen den Kollegen Stein als Zeugen, welcher die Personen identifizieren könne, obwohl dem SKB die Personen aus der Lichtbildvorlage 100%ig bekannt sind? - Welche Intentionen verfolgen die Staatsanwaltschaft Aurich sowie die PI Jena und insbesondere der SKB PHM Reinheimer, wenn diese eine Identifizierung von Personen durch den Leiter des Fanprojektes erzwingen wollen, obwohl eine Identifizierung durch Polizeibeamte der PI Jena problemlos möglich ist? - Wie stellt sich die PI Jena künftig eine von gegenseitigem Vertrauen und Respekt geprägte Kooperation zwischen SKB und Fanprojekt vor? Die Fansozialarbeit ist im Spannungsfeld Fußball stets bemüht, durch ein konstruktives Zusammenwirken aller beteiligten Institutionen eine positive Entwicklung der Fankultur zu forcieren. Hierbei ist das verlässliche Zusammenspiel aller Beteiligten zwingend notwendig. Durch das wie in dem vorliegenden Fall offensichtlich unnötige Hineinziehen pädagogischer Mitarbeiter in polizeiliche Aufklärungsarbeit wird uns die Grundlage unserer erfolgreichen Sozialarbeit entzogen – nämlich die auf Vertrauen basierenden langfristige Beziehungsarbeit zu/mit Fußballfans. Dies hätte bei bundesweiter Nachahmung verheerende Folgen für die präventive Jugendsozialarbeit aller 50 Fanprojekte. Die Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte stehen gerne und jederzeit für einen offenen Dialog und Austausch zur Klärung der aufgeworfenen Fragen zur Verfügung. Autor: Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte No Related Post
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Jena. Das Bündnis “Fernverkehr für Jena” begrüßt die Presseverlautbarung des Thüringer Ministeriums für Bau, Landesentwicklung und Verkehr (TMBLV) zum Ausbau der Mitte-Deutschland-Verbindung (MDV) als Zeichen für den Willen den Ausbau der Strecke nun ernsthaft voranzutreiben. Das Bündnis stellt jedoch klar, dass für den Ausbau im Rahmen des sogenannten 50-Millionen-Paketes nach wie vor weder Baurecht besteht, noch die Finanzierungsvereinbarung tatsächlich vom Bund unterschrieben wurde. ”Finanzierungszusagen des Bundes gab es etwa für das 50-Millionen-Paket MDV bereits 2006, ohne dass dem Taten folgten. Insofern müssen die wesentlichen Hürden nach wie vor erst noch genommen werden.” erklärt Wolfgang Meyer, Sprecher des Bündnisses. Das Bündnis erinnert daran, dass über die Umsetzung des 50-Millionen-Pakets hinaus weitere Investitionen nötig sind, um die Mitte-Deutschland-Verbindung im Thüringer Teil in einen zeitgemäßen und zu anderen Verkehrsträgern wettbewerbsfähigen Zustand zu versetzen, so zum Beispiel die durchgehende Elektrifizierung. Im Hinblick auf den im Jahr 2017 zu erwartenden Entfall der ICE-Linie München-Jena-Berlin erinnert das Bündnis, dass der Ausbau der Mitte-Deutschland-Verbindung kein Ersatz für den wegfallenden ICE sein kann und weiterhin vertakteter Fernverkehr auf der Saalbahn in Nord-Süd-Richtung nötig ist.
Autor: Bündnis “Fernverkehr für Jena” Zur Pressemitteilung des TMBLV:
[www.thueringen.de] No Related Post
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Eisenach. Das Bündnis gegen den Burschentag in Eisenach sieht sich durch die aktuellen Berichte über den „Ariernachweis“ in seiner Kritik an der Deutschen Burschenschaft (DB) bestätigt. Das Bündnis ruft daher dazu auf, sich an der Demonstration gegen die DB am Samstag den 18.06 in Eisenach zu beteiligen. Wie den vergangen Tagen in Medien – unter [...]
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Jena. Der „Jenaer Arbeitskreis Judentum“ und die Stadt Jena laden herzlich ein zur nächsten Setzung von sechs Stolpersteinen an vier verschiedenen Plätzen zur Erinnerung an die jüdischen Opfer, die Mitbürger unserer Stadt waren. Die sechs Stolpersteine werden am 18. Juni für diese ehemaligen jüdischen Mitbürger gesetzt: 14.30 Uhr Zwätzengasse 14 für für Bertha Kiewe, geb. [...]
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Jena. “Ich habe eine 2 in Mathe, das hätte ich ja nie gedacht“, freut sich eine Schülerin über eine unerwartet gute Note in ihrem Angstfach. Dabei können das die meisten Schüler erreichen, wenn sie nur genügend Aufmerksamkeit und Zeit bekommen. Davon sind neun junge Menschen fest überzeugt. Ebenso glauben sie, dass ein Ferienerlebnis und die [...]
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Jena. In den letzten Tagen sind bei Science City die Weichen für die Zukunft gestellt worden. Die Gesellschafter der Baskets Jena GmbH entschlossen sich, den auslaufenden Vertrag des bisherigen sportlichen Geschäftsführers Tino Stumpf nicht zu verlängern und ihn als Geschäftsführer abzuberufen. „Nach zwei Jahren der Konsolidierung sind wir Tino Stumpf dankbar, dass er in dieser [...]
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Jena. Im November 2010 beschloss die Arbeitsgruppe Bürgerhaushalt nach intensiver Diskussion, sich auch im kommenden Jahr mit den freiwilligen Leistungen des Verwaltungshaushaltes der Stadt zu beschäftigen und ein entsprechendes Bürgerbeteiligungsverfahren zu erarbeiten. In der AG Bürgerhaushalt finden sich regelmäßig etwa 20 engagierte Bürger in ihrer Freizeit zusammen, um Zuarbeit in Sachen Bürgerbeteiligung und Mitbestimmung beim [...]
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Jena. Der Tischtennis-Familiepokal des SV Schott erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Bei der fünften Auflage am Samstag in der Kastanienschul-Turnhalle sorgten 15 Dreiermannschaften für einen neuen Teilnehmerrekord. Ein Beleg dafür, dass gerade der Hobby- und Freizeitcharakter mit Verwandtschaft zweier Teammitglieder und maximal einem im Punktspielbetrieb aktiven Spieler als Vorbedingung besonderen Reiz ausübt. Nach der Eröffnung [...]
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Jena. Seit Jahren versucht die Stadt Jena Kosten zu sparen, indem sie den Anteil der angestellten Mitarbeiter am Gesamtkollegium stetig verringert (derzeit sind es nur noch 25% Angestellte). Das bedeutet für die freien Mitarbeiter: - kurzfristige Arbeitsverträge, - fehlende soziale Absicherung, - der Qualifikation nicht angemessene Honorare Jenakultur, als Träger der MKS, hat in der [...]
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Jena. In Deutschland werden Menschen ohne Aufenthaltsrecht, wenn sie einen Arzt auf dem offiziellen Weg über das Sozialamt aufsuchen, aufgrund der Meldepflicht an die Ausländerbehörde abgeschoben. Doch ist die Trennung medizinischer Hilfeleistung von politischen Motivationen unerlässlich – denn jeder Mensch, mit welchem Hintergrund auch immer, hat ein Recht auf medizinische Versorgung. Aus diesem Grund wollen wir [...]
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Jena. Vom 1. bis 10. Juni 2011 findet das 7. Festival de Colores in Jena statt. Von der Reise durch unser Nachbarland Polen haben w ir viele kulturelle Farbtupfer mitgebracht. Dabei wurden die ausgetretenen Pfade verlassen und stattdessen ungeahnte und verborgene Facetten polnischer Kultur entdeckt. Im Verein Festival de Colores e.V. engagieren sich junge Studierende [...]
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Jena. Am Freitagabend konnte man in der Stadtkirche Jena eine ganz besondere Stimmung wahrnehmen. Für drei Stunden fühlte man sich in die Welt der schwarzafrikanischen Gospelmusik versetzt. Drei Gospelchöre, „Black feet, white voices“, der Gospelchor Magdala und die „Jena Jubilee Singers“, zeigten die ganze Bandbreite der amerikanischen Kirchenmusik, die sich neben Gospel, Jubilees und Spirituals [...]
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Erfurt/Jena. Wie sich in den vergangenen Monaten herausstellte, sind die Thüringer Kommunen offenbar in der Mehrheit nicht Willens oder in der Lage, die Kita-Gebühren konstant zu halten. Vielerorts wird kräftig erhöht und als Begründung wird das neue Kita-Gesetz bemüht. Die Landesregierung hingegen behauptet, das neue Kita-Gesetz vollständig ausfinanziert zu haben und erwägt nun ihrerseits Mittelkürzungen. [...]
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Jena. Bei strahlendem Sonnenschein und vielen tausenden zufriedenen Besuchern unter der riesigen Glaskuppel der Goethe-Galerie ging am Samstag eine Premiere in dem Einkaufs-Mekka über die Bühne. Die Kombination von einem weltweit ernsten Mahntag für die Erwachsenen und einem fröhlich, unbeschwerten Kinder-Tag zu einem gemeinsamen Familien-Erlebnis-Tag zu verschmelzen, ist geglückt. Im wahren Sinne des Wortes horchten [...]
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Jena. Es ist an dieser Stelle nochmal wichtig darauf hinzuweisen, was überhaupt ein Bürgerhaushalt ist und will. Es geht nämlich keineswegs um eine Umfrage oder ein Meinungsbild zu einem Thema. Das könnte man einfacher, unverbindlicher und billiger haben. Es geht um die konkrete Möglichkeit für jeden einzelnen Bürger dieser Stadt, in Sachen Stadtfinanzen mitzureden und [...]
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Jena. “Enttäuschung pur”, so könnte man aus Sicht der Bürger die vom Oberbürgermeister einberufene Bürgerversammlung am 14. April darstellen. Da wurde vollmundig immer wieder versucht, die von der Stadtverwaltung eingeschlagene und der Koalition gebilligte Linie einzubläuen. Und was war die Antwort auf die Frage des Ortsteilbürgermeisters Jena-West, Jörg Seiler, nach der Einbindung der Bürger in [...]
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Jena. „Als Flüchtling spürt man eine ständige Verunsicherung in sich. Du kannst die Depression in den Gesichtern der Flüchtlinge sehen. Zumindest kann ich das für die bhutanesischen Flüchtlinge sagen. Sie haben ihre Anmut verloren. Ich denke, ich sehe so aus.“ Diese Worte des bhutanesischen Flüchtlings Chet Nath beschreiben das Leid und die Not zahlloser politischer Flüchtlinge dieser Welt. Sie [...]
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Seifersdorf. „Die Lobbyverbände der Telekommunikationskonzerne laufen scheinbar Amok. In der Branche geht offenbar die schiere Angst um, für einen flächendeckenden Ausbau verantwortlich gemacht zu werden“, meint Bernd Rudolph vom Bundesverband Initiative gegen digitale Spaltung -geteilt.de- e.V.i.G. Nach den Verbänden VATM und BREKO hat sich heute auch der BITKOM in ungewöhnlicher Schärfe zu Wort gemeldet. Grund [...]
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Liebe Teamläuferinnen und Teamläufer, am Freitag, den 13. Mai um 16.00 Uhr, ist es wieder soweit: Round Table 210 Jena veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Universitätssportverein (USV) Jena und dem Laufladen Jena den 6. Jenaer Teamlauf für Sie. Der Lauf findet an gewohnter Stelle, im USV-Gelände in der Oberaue im Jenaer Paradies statt! Zu bewältigen [...]
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Jena. Der nachfolgende Kommentar bezieht sich auf den Beitrag: Jenas Finanzdezernent Jauch kommuniziert noch: Finanzen, Bürgerhaushalt und Eichplatz waren Themen und dort zum Themengebiet des Bürgerhaushaltes. Kommentar von Frank Cebulla – Mitglied in der AG Bürgerhaushalt In der Tat ist es so, dass der Jenaer Bürgerhaushalt sich derzeit in einer kritischen Phase befindet. 2010 hatte der [...]
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Jena. Welche Ausbildung brauche ich für meinen Traumberuf? Wo möchte ich später mal wohnen? Und was möchte ich in meinem Leben erreichen? Dies sind nur einige Fragen, die 21 Jungen aus ganz Jena gestern im Jugendzentrum polaris beantworten mussten. Anlass war das Spiel “A Man’s Life – Spiel des Lebens”, welches der JuMäX Jena e.V. [...]